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Rohbauarbeiten am Kreuzstraßentunnel abgeschlossen

15.07.10

Rohbauarbeiten am Kreuzstraßentunnel abgeschlossen

Kategorie: SKS-Gruppe

Von: Dietmar Bleck

Regierungspräsidium Freiburg entscheidet sich aus Gesundheitsaspekten für den Einbau von Spezialasphalt im Tunnel.

 

 

Am Donnerstag ist man der Fertigstellung des Kreuzstraßentunnels in Tuttlingen einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Der Rohbau wurde durch den Auftraggeber, das Regierungspräsidium Freiburg gemeinsam mit der Bauüberwachung Setzpfandt, des Landkreises Tuttlingen und im Beisein der für den Bau verantwortlichen Unternehmen Reisch, SKS Bau und Heim abgenommen. Auch bei diesem Termin zeigte sich wieder die gute Zusammenarbeit aller am Projekt beteiligten. Die Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Freiburg zeigten sich erfreut über die hohe Qualität der Bauausführung „Das jetzt im Rohbau fertiggestellte Bauwerk und die geringe Anzahl von notwendigen Nacharbeiten zeigen anschaulich, dass für die beteiligten Unternehmen Reisch, SKS Bau und Heim qualitätsbewusstes Arbeiten von Anfang im Zentrum stand“, so der Projektleiter der gesamten Baumaßnahme Bernd Wagner, anlässlich der Bauabnahme. „Unsere Erwartungen sind in bester Weise durch die ARGE bestätigt worden.“

 

Zuvor waren als letzte Rohbaumaßnahme zwei der drei Asphaltschichten eingebaut worden. Da die Dämpfe, die beim Einbau der Asphaltschichten entstehen, im Tunnel nicht entweichen können, wurde in gemeinsamer Absprache mit dem Regierungspräsidium eine spezielle Asphaltmischung eingebaut. Die gewählte Trag- und Binderschicht ist auch bei niedrigen Temperaturen noch ausreichend fließfähig und gut zu verarbeiten. Gleichzeitig wurden durch die niedrigeren Verarbeitungstemperaturen die Emissionen spürbar verringert. Dass so ein hochwertiges Mischgut auch mit höheren Kosten verbunden ist, liegt auf der Hand. Für das Regierungspräsidium Freiburg hatte aber der Gesundheitsschutz der Straßenbauarbeiter klar Vorrang vor finanziellen Erwägungen. Ausgeführt wurden die Arbeiten von der SKS Bau. Das Unternehmen zeigte sich sehr erfreut über die Wahl des Mischgutes, schließlich waren es überwiegend ihre Mitarbeiter, die an den Asphaltarbeiten im Tunnel beteiligt waren.

 

Zusätzlich wurde für die Zeit der Arbeiten eine provisorische Belüftungsanlage im Tunnel installiert. Die letzte der drei Asphaltschichten, die Deckschicht, wird dann nach der Fertigstellung der Betriebstechnik in einem zusammenhängenden Ablauf von Westportal bis Ostportal ebenfalls von der SKS Bau eingebaut.

 

Die SKS BAU war innerhalb der Arbeitsgemeinschaft mit den Unternehmen Reisch und Heim für die kaufmännische Abwicklung und im Bereich Spezialtiefbau für die kaufmännische und technische Abwicklung der Baumaßnahme verantwortlich.

 

Eigens für den Erdbau am Kreuzstraßentunnel wurde durch die Spezialisten von Zeppelin CAT ein Kurzheckbagger, der ein Einsatzgewicht von 24 Tonnen hat, mit einem Hochlöffelausleger ausgestattet. Durch den Einsatz des Spezialbaggers, der für dieses Projekt neu angeschafft wurde, konnte die benötigte Höhe zum Beladen eines Lkws auf 4,0 Meter begrenzt werden. Dies war notwendig, um überhaupt unter der Aussteifung innerhalb der Baugrube arbeiten zu können.

 

Alle Beteiligten waren sich bei der Abnahme des Rohbaus einig, dass hier ein Bauwerk entstanden ist, dessen Bedeutung sich für die Stadt und die Region erst in Jahrzehnten voll erschließen wird. Dann nämlich werden sich die Tuttlinger - und viele in der Region - eine Zeit ohne Kreuzstraßentunnel nicht mehr vorstellen können.

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